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WAS ICH DIESE WOCHE GELERNT HABE …


Kreativ vs. kontrolliert

17.12.2023


„Für die Entscheidung, ob unsere Produkte in die eine oder andere Kategorie fallen, arbeiten wir seit einiger Zeit mit künstlicher Intelligenz. Wir haben aber gemerkt, dass die KI auch Produkte außerhalb der erlaubten Range irgendwann in Klasse 1 oder 2 einstuft! Das liegt daran, dass die KI dazulernt – und wenn sie das unkontrolliert tut, macht sie sich irgendwann selbständig…“

Kreativität braucht Freiraum! Das gilt für künstliche Intelligenz genauso wie für echte Menschen!

Die Fähigkeit, Innovation zu erschaffen, auf bisher nicht bekannte Ideen zu kommen oder Denkmuster zu durchbrechen, um etwas Neues und Wertvolles zu generieren, funktioniert nicht in einem starren Regelwerk.

Auch in Standardabläufen brauchen wir immer wieder neue, kreative Ansätze. Pfiffige und schlaue Ideen, um uns und unsere Prozesse weiterzuentwickeln. Wer also kreativ sein will, muss – zumindest zeitweise – bekannte Bahnen verlassen und Dinge anders (durch-)denken!
Damit sich die Gedanken dabei aber nicht zu selbständig machen und die entwickelten Ideen noch im machbaren Bereich bleiben, dürfen nicht alle beliebigen Freiheitsgrade zur Verfügung stehen!

Es braucht bewusst eine Begrenzung des Erlaubten auf das, was sinnvoll ist – es braucht einen Rahmen! Dieser gibt in verschiedene Richtungen Grenzen vor, dient als Orientierung und Kontrolle, damit die Gedanken nicht zu frei übers Ziel hinausfliegen. Natürlich entsteht damit ein Konflikt – Kreative fühlen sich durch Restriktionen eingeschränkt, Pragmatiker wollen den Spielraum lieber noch enger limitieren.
Für brauchbare Ergebnisse sind aber beide Perspektiven wichtig, damit wirklich tragbare und dennoch neue Lösungen entstehen können!

Und deshalb löst man dies meist, indem verschiedene Beteiligte verschiedene Rollen einnehmen: So kann ein Manager die kontrollierende Instanz sein, indem er seinem Team über limitierende Eckdaten Grenzen für einen neuen Prozess vorgibt, aber die Lösung und die Handlungsfelder dazu noch völlig offenlässt.

Ein möglichst großer schöner Bilderrahmen mit einer großen weißen Leinwand, die die Gruppe von Prozessexperten mit ihrer Erfahrung und Kreativität mit Leben füllen kann. So viel Freiraum wie möglich, so wenig Einschränkung wie nötig.
Und je klarer dieser Rahmen beschrieben wird, desto besser gelingt auch eine sinnvolle kreative Lösung! Alle Beteiligung kennen ihre Rolle und können diese bestmöglich erfüllen.

So löst das auch die künstliche Intelligenz: „Um unsere KI in den erlaubten Grenzen zu halten, haben wir eine zweite KI, eine Kontroll-KI eingeführt, die die Entscheidungen der ersten KI überprüft und – wenn diese über die akzeptierten Limits hinausgehen – einschreitet und das Ergebnis zurückweist.“

Auch Kreativität braucht Kontrolle – damit sie etwas Neues oder Originelles erschaffen kann, das gleichzeitig wertvoll ist.

Traut Euch!

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trilogIQa liebt das Streben nach Perfektion. Darum geben wir uns nicht mit dem zufrieden, was vorhanden ist, sondern denken und gestalten Dinge weiter, sobald wir Lücken erkennen. Das machen wir für uns selbst – und für Sie: unsere Kunden.

In zahlreichen Projekten mit kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Konzernen konnten wir unser Prozesswissen und unsere Umsetzungsstärke unter Beweis stellen. Unsere Kunden vertrauen auf unsere langjährige Erfahrung und das spezifische Know-how – und auf unsere Fähigkeit, Menschen für Verbesserung zu gewinnen. Von Automobilindustrie und Maschinenbau über Pharma- und Chemieindustrie bis hin zu Handel und Logistikdienstleistung sind wir in vielen Branchen zu Hause – und entdecken dabei jeden Tag etwas Neues.

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